Arbeiten

Übersicht der Serien und Arbeitsgruppen

Die figürliche Plastik ist für Anne Haring kein motivisches Anliegen, sondern ein Frage des Verhältnisses von Körper und Raum. Impetus bei der Entwicklung der Form ist die Statik. Von ihr geht die Körperspannung aus. Sie resultiert aus dem Sich-gewahr-Werden und dem Gewahr-Werden des Umfeldes.

Von 1999 bis 2013 ist ihre bildhauerische Arbeit gegliedert in vier Serien, mit denen sie konzeptionell die klassische figurative Darstellung dekonstruiert:
F-Serie – Figuren, ganzkörperhafte geschlossene Formen
B-Serie – Büsten, fragmentierte geschlossene Formen
H-Serie – Hüllen, fragmentierte Hohlformen
W-Serie – Wandscheiben und Wandöffnungen, durchschreitbare Raumgebilde

Seit 2013 werden die Arbeiten nur noch chronolgisch geordnet unter dem Begriff mimesis